Training Dezember 2017

04.01.2018

So - nun zählt es! Das Ironman-Jahr ist angebrochen. Ei ei ei - Freue ich mich oder habe ich Angst, ganz genau kann ich Euch das noch gar nicht sagen. Leider schmeisst es mich derzeit jedes Mal auf's Neue zurück und ich muss mich immer wieder neu motivieren und darf keinesfalls aufgeben. Gute Lust hätte ich ja manchmal, denn nach der Hiobsbotschaft des Sportarztes, dass ich den ganzen Dezember nicht laufen soll, damit mein Problem mit der Aussenseite des Fusses, genauer die Peroneal Tendinitis, endlich beseitigt ist und HOFFENTLICH vollständig ausheilen kann, kam dann auch noch 1 Woche Pause wegen Krankheit dazu und als ich endlich wieder mit dem Laufen angefangen habe, ist jetzt dann auch noch Scharlach um's Eck gekommen!! Grrrrr!!! Jetzt heißt es Antibiotikum nehmen und wieder für 7 Tage komplett pausieren und wenn es schlecht läuft war es das noch nicht mal, denn damit ist echt nicht zu scherzen, denn jetzt kann es auch ganz schnell auf's Herz schlagen und ich mir eine Herzmuskelentzündung einfangen was auf jeden Fall katastrophal wäre...

Also - vernünftig sein, zumindest soweit man das in meinem Bereich überhaupt sein kann und auf den Körper hören ist angesagt. Die anderen hauen gerade eine interessante Key-Session nach der anderen runter und ich kann mir das dann über die Garmin Oberfläche dann auch noch auf eine masochistische Art und Weise reinziehen. Danke! Jetzt ist es dann genug und hoffentlich darf ich endlich Gas geben... Euer Triatom

Double Feature

13. November 2017

Back in Game! Mann, wie oft musste ich diese 3 Wörter schon sagen... Immer wieder schmeissen mich diese kleine Verletzungen zurück .. Klar, wer 35 Jahre seinen Körper mehr oder weniger vernachlässigt und sportlich in keinster Weise fordert, braucht sich nicht wundern, wenn bei diesen harten Trainings doch noch der ein oder andere Muskel gewisse Defizite aufweist! Ist halt nur immer wieder Schade, weil ich so froh bin, dass die Disziplin stimmt aber wenn der Kopf mehr will als der Körper fähig ist auszuhalten, sind natürlich Probleme vorprogrammiert. ABER: Ich bin der Meinung es wird alles immer besser und wo ich letztes Jahr noch einen Muskelfaserriss gehabt hätte, war es halt dieses mal "nur" eine Zerrung :-) Das Wochenende war super und ich wusste anfangs nicht ob ich es riskieren sollte, da 7 Tage Pause eventuell zu wenig sein könnten. Na gut, wer mich kennt, weiß dass es nicht unbedingt eine direkte Pause war, denn Radfahren und Schwimmen gingen ja noch. Wobei ich lüge, denn auch in der Schulter hat es mich ein wenig erwischt und laut Sportarzt ist es wohl eine gewisse Entzündung an der Sehne, weswegen er mir hier definitiv zu einer absoluten Pause verdonnert hat. Zudem ist die rechte Aussenseite meines Fußes auch noch leicht schmerzhaft gewesen, welche ich meinem schlimmen Auftritt beim Laufen zuschreibe, der durch meine blöden O-Haxn zustande kommt. Oh Mann, während ich so schreibe, merke ich selbst, dass ich derzeit ein kleines Frack bin und erkenne immer mehr, dass mein Sport irgendwie nicht NUR gesund ist, bin aber frohen Mutes dass sich das allmählich einfährt und auf die richtige Seite kippt!

Trotz alledem hatte ich am Wochenende den Körper super im Griff und auch ein paar Übungen ausgelassen, wo ich meinte, dass sie mir noch nicht allzu gut tun würden. Alles was in den hinteren Oberschenkel Bereich ging, habe ich mal weggelassen, dass ich anschliessend den zweiten 10 Kilometer Schwellentest mitmachen konnte, den ich ja vor 2 Wochen mit einer leichten Erkältung absolviert hatte. Ein echtes Ergebniss musste da schön langsam her. Nach dem ganzen Lauf ABC mit der Gruppe ging es los und ich nahm mir vor um die 45 Minuten zu laufen, hoffte aber einfach auch nur, dass der Muskel hält. Also ging ich es vorsichtig an und steigerte mich allmählich, so dass ich im Endeffekt eine 44:33 Minuten auf der Uhr hatte, was ein sehr gutes Ergebnis für den Anaeroben Schwellentest bedeutet. Als Ralf im Nachklang meine Pulswerte begutachtet hatte, meinte er, ich sollte den dritten Test in 14 Tagen noch einmal um ca. 1,5 Minuten schneller laufen, da der Puls zum Schluss sehr konstant war und eigentlich noch steigen hätte dürfen. Somit befand ich mich noch nicht im kritischen Bereich der Schwelle sondern noch leicht drunter. Ja, und genau deswegen machen wir diese Tests um jeden Bereich während des Jahres korrekt trainieren zu könnnen!

Danach ging es für die anderen noch ins Westbad zum Schwimmen, welches ich eben wegen genannter Schulter jedoch noch auslassen musste. Sicher ist sicher, nicht dass das in der Schulter noch chronisch wird... Da ich abends auch noch auflegen musste, gönnte ich mir ein kurzes Nickerchen im Büro und machte mich auf dem Weg zum "Goldenen Hirschen" wo wir uns anschliessend noch zum alljährlichen Athletentreffen aufmachten. Hier sollte ich für meinen 10ten Platz bei den Vereinsmeisterschaften in ZELL AM SEE belohnt werden, was mich als Rookie echt wirklich stolz machte. Ich war von den Neuen der Beste und konnte sogar den ein oder anderen hinter mir lassen, der auch schon länger im Team ist. Juhuuuu, ein Preis :-)

Nach besagtem Auflegen und 5 Stunden Schlaf stand schon wieder die nächste Einheit mit der Truppe an. Dieses Mal: Mountainbiken bei 3,5 Grad und Nieselregen. Also genau dieses Wetter, wo man eigentlich den ganzen Sonntag nicht ausser Haus geht. Und ich? Ja, ich schlaf noch nicht mal aus und tümmle mich 3 Stunden da draussen rum. Aber es war gigantisch! Und wenn man sich richtig kleidet, ist es einfach immer wieder kein Stress, auch bei kälteren Temperaturen Sport zu machen. Nach ein paar Minuten ist einem eh schon warum und es macht einem nichts mehr aus. Ich hab mir vorsichtshalter aber meine sich selbst wärmenden Sohlen aufgeklebt und ich glaube fast, die waren wieder mal Gold wert ;-)

Wir sind nach ordentlichem einradeln dann immer einen kleinen Berg rauf geradelt am Wendepunkt zurück gefahren, dann jedes Mal 6 Übungen im Bootcamp gemacht. Das ganze 11 Mal, was so ca. 1 Stunde gedauert haben dürfte... Das Wetter wurde jetzt aber echt wirklich gräßlich und wie ihr dem Video bzw. meinem Gesicht entnehmen könnt, hätte auch eine Brille nicht geschadet! Irgendwie hab ich bergab, als mir die ganze Sauce ins Gesicht gespritzt ist, teilweise gar nichts mehr gesehen. Egal - irgendwann war es dann vorbei und wir haben den Heimweg angetreten. Das Wetter war jetzt einfach schon unter aller Sau aber jeder wusste, dass wir gleich beim Auto sind, also abschliessendes Filmchen gedreht und ab in die Karre - die Badewanne wartet!! Aber nicht nur die, mein braves Frauchen hat noch lecker Rouladen mit Knödel und Blaukraut auf den Tisch gezaubert. Einen schöneren Abschluss konnte dieses Wochenende nicht finden! Bis dann, Euer TRIATOM

Verdammte Axt!

05. November 2017

Ja schöner Scheiß… Schon wieder ein Muskelfaserriss oder bestenfalls eine Zerrung.. Oh Mann, was ist das nur für eine Woche! Aber schön von Anfang an. Als das Training heute anstand musste ich bereits vorher schon die erste Anstrengung hinter mich bringen, mich nämlich nach nur 5 Stunden Schlaf aus dem Bett zu bugsieren, weil ich die Nacht über auflegen musste. Ich wusste jedoch noch gar nicht, ob ich teilnehmen konnte, weil mich zu meiner Problematik an meiner rechten Fußsohle und den Schmerzen an meiner linken Schulter auch noch ziemlich plötzlich auftretende Handgelenksschmerzen ereilten. Keine Ahnung wo ich mir diese hergeholt hatte, ich tippe mal, dass diese vom Oberlenker-Fahren auf der Rolle kommen, da ich hier auch immer leichte Schmerzen verspüre. Irgendwie bin ich wohl tatsächlich nicht sehr robust, was sich natürlich ziemlich kontra produktiv im Sinne eines langen IRONMAN Trainings auswirkt. Diverse Verletzungen begleiten mich nun seit ein paar Jahren, eigentlich seit dem ich mit den Marathons angefangen habe. Diese waren damals auch der Grund warum ich den  Switch zum Triathlon gewagt hatte, weil ich dort einfach die Belastung auf verschiedene Sportarten verteilen kann und einen auch das Schwimmen durch seinen geringen Einfluss auf die Gelenke auch immer wieder zusammen flickt. Zumindest fühlt es sich so an…

Wie immer hatte ich wohl dann heute morgen doch falschen Ehrgeiz bewiesen, weil ich trotz der ganzen Signale das Gruppentraining keinesfalls auslassen wollte. Blöder Fehler! Denn nach gut einer Stunde und wirklich super schönem Training bei Kaiserwetter und einer tollen Gruppe erwischte es mich wieder bei einem Sprint und „ZACK“ stach es mich in den hinteren Oberschenkel, dass ich das Sprintduell mit meinem „Pfosti“ aus dem Team Padawan umgehend abbrechen musste. Shit! Fuck! Ganz ehrlich - was soll das schon wieder… Warum wird mein Fleiß hier nie belohnt, nein im Gegenteil, ich werde immer wieder um ein kleines Stückchen zurück geschmissen und das meistens wenn es gerade am meisten Spaß macht. Zum heulen, echt …

Naja, aber nun mal ganz Ehrlich: Ich war schon frustrierter als mir sowas widerfahren ist, denn ich weiß mittlerweile, dass ich bei korrekter Behandlung in ein paar Tagen schon wieder ein paar Tritte auf der Rolle und in 5-6 Tagen ganz leichte Läufe machen werde, damit die Heilung schneller voran kommt und ich bald wieder mitmachen darf. Heute schon die PECH-Regel angewandt, also „P“ausieren, „E“is, „C“ompression und „H“ochlagern, mich mit Traumel eingeschmiert und selbige auch in Tabletten Form eingenommen. Was anderes kann ich heute mal nicht machen!

Ist zwar immer eine schwierige Zeit aber lieber habe ich das am Anfang der Saison als gegen Ende oder kurz vorm Wettkampf. Jetzt ist noch ein gutes Jahr hin bis Barcelona, weswegen ich jetzt ausnahmsweise mal cool und locker sein werde. Bleibt mir ja eh nichts anderes über…

In diesem Sinne: bleibt Gesund,

Euer TRIATOM

Erste Ausfahrt mit neuem Mounti

28. Oktober 2017

Heute war endlich mal wieder Mountain-Biken angesagt und das auch noch mit meinem neuen Rad! Getroffen haben wir uns um 10 Uhr bei der Donau-Arena und dann ging es eigentlich schon los. Ziel der Einheit war wohl wieder mehr die Kraftausdauer, die wir generell immer über den Winter aufbauen. Die Intervalle, die einen schnell machen sollen, kommen verstärkt vor den Wettkämpfen im Sommer. Zuerst sind wir nach Donaustauf und dann kam sie auch schon, die erste größere Herausforderung aka. !!Attilastraße!!... 20% Steigung hatte der Berg welchen wir 10-12 mal hochballern sollten. Die erste Hälfte im Sitzen und die zweite mit einem höheren Gang im Stehen. Ging alles gut soweit und dann machten wir uns 10km quer durch die Wälder auf den Weg nach Regenstauf zum Bootcamp. Dort durfte ich die ein oder andere Kraftübung zur Rumpfstabilität kennenlernen welche einfach ein wichtiger Bestandteil im Training eines Langdistanzlers ist. Letztes Jahr hatte ich diese Übungen noch weitestgehend umschifft aber ich berfürchte für Barcelona ist die Stabilität im Rumpf unabdingbar! Tja und dann ging es wieder zurück nach Regensburg, was dann nach 3 Stunden Radeln und Krafttraining auch gut war. Ich merke nämlich schon, dass ich wegen dem Marathontraining mal ein paar Wochen so gut wie ohne Rad unterwegs war, bin aber guten Mutes, bald wieder am Stand vom Sommer anknüpfen zu können. Angeblich speichert der Körper ja jedes Training ab und vergisst wohl nix... Naja - ich lass mich überraschen!! Euer, TRIATOM

Saisonstart Ironman 2018

21. Oktober 2017

Heute war ich mir sehr unsicher ob ich überhaupt teilnehmen sollte und ich weiß immer noch nicht ob es das richtige war, was ich getan habe, denn ich bin seit gestern etwas erkältet. Irgendwie war es aber "nur" der Halsbereich, der mich ein wenig beschäftigte, weshalb ich beschlossen habe es durchzuziehen. Irgendwie wollte ich einfach nicht gleich beim Saisonstart fehlen, weil ja doch gleich eine knackige Einheit anstand. Zuerst haben wir uns mit Kraftübungen und Lauf ABC allmählich der Laufbahn genähert um dort auch noch einige Übungen zu machen. Dann ging es auf die Strecke, mit der Vorgabe 25 Runden à 400m im Schwellenbereich zu absolvieren. Gesamtlänge also 10km. Mit Schwellenbereich ist die anaerobe Schwelle gemeint, also diese, ab der das Laktat empfindlich steigt. Da man sich aber an der Grenze bewegt, hat man bei diesem Training einen sehr hohen Sauerstoffumsatz und wenig Laktat, was es eben auch sehr effektiv macht. 
Zudem ist es eben auch ein Test, weil wir das nun alle 3 Wochen auch immer wieder ein Stück weit steigern um zu sehen, wo denn seine Bereiche überhaupt liegen.

Es ging mir während des Trainings eigentlich ziemlich gut und ich bin dann die 10km in 46:25 Minuten und einer Pace von 4:39 Minuten gelaufen. Ich denke das war noch etwas zu langsam und unter dem Schwellenbereich aber in Verbindung mit meiner Erkältung und dem noch nicht allzu lange zurückliegenden Marathon wohl die klügere Entscheidung.

 
Danach ging es zurück zum Westbad, wo wir eigentlich noch 3500m schwimmen hätten sollen (10x200m / 10x 100m / 10x 50m) aber dafür fehlte mir dann doch die Kraft. Auch jetzt, ein paar Stunden später weiß ich nicht ob es vernünftig war, da ich doch ziemlich in den Seilen hänge. Aber was soll ich sagen - der Ehrgeiz hat halt wieder über die Vernunft gesiegt...
 
Haut rein, 
Euer TRIAtom
 
P.S: Feedback von Ralf war, dass der puls wohl sagt dass ich zu langsam unterwegs gewesen bin oder muskulär noch nicht 100% erholt vom Marathon bin. Beim nächsten mal soll ich 45min. laufen!!!!

Trainingslager Kaltern

01. - 07. Mai

Mein erstes Trainingslager! Folgende 5 Videos sollten alles beschreiben...

TAG 1 - Mendelpass

TAG 2 - Eigentlich Ruhetag ...

TAG 3 - Wechseltraining

TAG 4 - Berglauf

TAG 5 - Längste Ausfahrt

TAG 6 - Raceday

Mein aller erstes Triathlon Training

17. Juli 2016

Oh ja! Hier hat alles begonnen! Mein erstes Tria-Training in Ramspau. Mit geliehenem Neo, einem alten Rennrad und einer für mich absolut neuen Disziplin. Allzu viel weiß ich darüber nicht mehr, ausser dass ich mit dem Neo auf dem Rad wohl irgendetwas falsch gemacht hatte... Achja: Und, dass wir Hochwasser in Ramspau im Regen hatten und das flussaufwärts für mich einfach kaum zu bewältigen war. Dazu gibt es noch ein kurzes Video, welches ich natürlich keinem vor enthalten möchte ...
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